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Gramercy Park ist ein nicht-öffentlicher Privatpark in Manhattan, für den nur Anwohner einen Schlüssel erhalten. Im Gramercy Park ist u. a. Ballspielen verboten, den Rasen darf man nicht betreten, Fotografieren darf man nicht, Radfahren auch nicht, Haustiere (z. B. Hunde) darf man nicht mitnehmen und Joggen, Essen, Trinken und Eichhörnchen füttern sind auch verboten.

Die Fläche des Parks war früher ein Sumpf, ehe Samuel Ruggles, ein Anwalt, sie in den 1830er Jahren erwarb. Kurze Zeit später wurde der Park eingezäunt (abgesperrt wurde er erst 1844) und war ab dem Zeitpunkt nur noch für Einwohner zugänglich. Am Gramercy Park liegen nur 39 Gebäude. Und nur diese Gebäude haben Schlüsselrechte. Die Kosten dafür betragen $7500 Dollar pro Gebäude. Nach Entrichten der Gebühr erhält jedes Gebäude zwei der begehrten Schlüssel, die mit einer Nummer versehen sind. Wenn ein Haus nicht bezahlt, erhält sie auch keine Schlüssel mehr. Aber dieser Fall ist noch nie vorgekommen. Die Schlösser werden übrigens jedes Jahr ausgetauscht.

Die Tore des Parks sind immer abgeschlossen. Man benötigt den Schlüssel also nicht nur, um in den Park zu gelangen, sondern auch, um ihn wieder verlassen zu können. Die Anwohner können sich eigene Exemplare für $350 pro Jahr bestellen. Beim Verlust ist eine Strafe von $1000 fällig, beim zweiten Mal verdoppelt sich die Summe. Jeder Anwohner darf fünf Gäste mit in den Park nehmen. Die Gäste des direkt am Park gelegenen Gramercy Park Hotels bekommen übrigens keine Schlüssel mehr ausgehändigt, sondern müssen hin und zurück eskortiert werden.

Im Park fanden bereits Dreharbeiten für den Film “Hannah und ihre Schwestern” und die Serie “White Collar” statt.

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