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Heute ist es auf den Tag genau vier Wochen her, daß ich im Flugzeug saß und später dann amerikanischen Boden betreten habe. Ich wollte unbedingt nochmals Revue passieren lassen, was mich mit dem Abstand von einem Monat noch fesselt bzw. interessiert.

Zunächst einmal habe ich diesen Reisebericht als Webseite ins Internet gestellt und mit den gleichen Fotos und Grafiken versehen. Zudem sind meine Videos mittlerweile bei youtube zu bewundern. Selbstredend habe ich die Dinger auch in den Reisebericht integriert, denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte.

Tja, was ist alles hängengeblieben? Da fällt mir spontan der Wunsch ein, diese Stadt unbedingt noch einmal besuchen zu wollen. Das führte sogar schon so weit, daß ich bereits im Internet nach den Preisen gesucht habe, wenn ich das nächste Mal Urlaub habe. Doch den Gedanken habe ich schnell verworfen, weil das dann vielleicht doch ein wenig zu viel wäre – erst vierzig Jahre gar nicht und dann innerhalb von vier Monaten gleich zweimal nach New York zu fliegen.

Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich „Empire State of Mind (Part II)“ von Alicia Keys höre und gedankenverloren vor dem PC sitze, weil ich mich haargenau an den letzten Tag auf dem Bahnsteig der Linie 7 erinnern kann, als ich dieses Lied hörte. Ich habe den Geruch in der Nase, sehe mich auf dem Bahnsteig stehen, wie ich in Gedanken eigentlich auf den Straßen von Manhattan unterwegs bin und erlebe so daß Glücksgefühl jedesmal neu. Zwar höre ich mir ab und zu auch noch „New York, New York“ von Frank Sinatra an und freue mich stets auf’s Neue, aber das Gefühl ist irgendwie trotzdem nicht identisch.

Jedesmal, wenn ich die Kaffeetasse vom NYPD sehe oder ein Kleidungsstück aus dem Schrank ziehe, das ich in New York gekauft habe, huscht ebenfalls ein Lächeln über meine Lippen. Diese Stadt übt wirklich eine wahnsinnige Faszination aus – wohl nicht nur auf mich.

Mittlerweile ist meine Kreditkartenrechnung eingetrudelt und das Geld wurde von meinem Konto abgebucht. Auch so ein Moment, an dem man an das Erlebte zurück denkt und sich freut. Und es war noch nicht einmal so viel, wie ich vorher dachte. Als ich in der Zeit nach der Reise einen Kassensturz machte, hatte ich den gesamten überblick, wie teuer die Reise wirklich war. Ich habe für den Flug 421,36 € und für das Hotel 300 € (für vier übernachtungen) bezahlt, was fixe Kosten von 721,36 € bedeutet. Dazu kamen dann noch meine Ausgaben vor Ort und die Fahrt mit dem ICE nach Frankfurt, was insgesamt 653 € auf der Kreditkarte und 47 € in bar bedeuteten. Das macht also einen Gesamtpreis von 1421,36 € für fünf Tage New York oder anders ausgedrückt 284,27 € pro Tag.